Aktuell
Kundgebung: BRÜCKEN STATT MAUERN
Der Außenminister hat die Schließung des Russischen Hauses in der Berliner Friedrichstraße angekündigt. Damit setzt die Bundesregierung weiter auf Eskalation und Herr Wadephul auf ewige Feindschaft mit Russland.
Die Konsequenz aus der Schließung des Russischen Hauses ist, dass auch die Schließung der Goethe-Institute in Russland angekündigt wurde. Wer angesichts des Kriegs in der Ukraine und all der Spannungen jetzt noch den letzten Gesprächsfaden in Richtung Russland, die letzten zivilgesellschaftlichen Verbindungen abschneidet, bereitet sich nicht darauf vor, irgendwann das Verhältnis zu Russland wieder zu normalisieren, sondern auf einen ewigen Konflikt vor. Stattdessen nimmt er weitere Eskalation in Kauf. Das ist gefährlich, denn es bringt uns einer kriegerischen Auseinandersetzung mit Russland wieder einen Schritt näher.
Selbstverständlich muss dem Verdacht, das Russische Haus werde für Spionagetätigkeiten missbraucht, nachgegangen werden, ebenso jeder plausiblen Spur im Hinblick auf den Drohnenfund von Leipzig – genauso wie übrigens dem Anschlag auf unsere Gaspipeline Nord Stream 2. Aber aufgrund von Verdächtigungen und ohne das Gespräche mit der anderen Seite das Russische Haus zu schließen, wie auch das Konsulat in Bonn, ist keine Diplomatie, was eigentlich der Job des Außenministers wäre, sondern schlicht unverantwortlich.
FORUM MIR – BSW
Zur Unterstützung des Russischen Hauses in Berlin und der Goethe-Institute in Russland
Freitag, 04.09.2026
18:00 – 20:00 Uhr
Veranstaltungsort
Friedrichstraße/Jägerstraße 17b
10117 Berlin
Redner:
Alexander King
Sevim Dağdelen
Josephine Thyrêt
Norman Wolf
Wiebke Diehl
Kathrin Schülein
Ruth Firmenich
Moderation:
Ilja Vlasov & Faruh Tursunov
Petition unterstützen:
change.org/RussischesHaus-erhalten
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BSW Landesverband Berlin



