Wegners Lügengebäude kollabiert – die Probleme der Berliner CDU werden durch seinen Rückzug als Spitzenkandidat nicht gelöst
Zum Rückzug von Kai Wegner als CDU-Spitzenkandidat für die Abgeordnetenhauswahl erklärt Alexander King, MdA, BSW-Landesvorsitzender und Spitzenkandidat:
„Seit Anfang Januar habe ich mit insgesamt 16 Schriftlichten Anfragen an den Senat zu Tage gebracht, was Kai Wegner nun die Spitzenkandidatur kostet: dass er am 3. Januar erst kurz vor seinem (angeblichen) Tennisspiel mit Franziska Giffey telefoniert und vorher lediglich ein paar SMS mit Iris Spranger ausgetauscht und sonst nichts weiter zum Krisenmanagement beigetragen hatte – und dass er anschließend ein Lügengebäude aufgebaut hat, um vor der Öffentlichkeit als Macher rüberzukommen.
Jetzt ist es also soweit: Kai Wegners Spitzenkandidatur ist Geschichte. Aber wenn man das Verhalten der Senatskanzlei und der Parlamentspräsidentin in der Angelegenheit betrachtet, muss man eigentlich sagen: Es ist nicht nur Wegners Krise, sondern das ganze CDU-Karriere-Netzwerk um ihn herum hat ein erschreckendes Maß an Kaltschnäuzigkeit und Gleichgültigkeit gegenüber den Nöten der Bevölkerung gezeigt.
Die Senatskanzlei hat in ihren Antworten auf meine Schriftlichen Anfragen die falsche Erzählung von Kai Wegner immer so weit gedeckt, wie es gerade noch möglich war. Meine Fragen wurden teilweise falsch, ungenau, ausweichend und verschleiernd beantwortet. Die Berliner CDU kann Kai Wegner austauschen, aber sie bleibt die Berliner CDU: Mit ‚bürgerlich‘ oder ‚konservativ‘ hat das alles nichts zu tun. Jetzt werden die Karten in Berlin neu gemischt. Die Bevölkerung hat Anspruch auf ehrliche Politiker.“




