Wir danken allen Teilnehmenden, die am Potsdamer Platz gemeinsam mit uns ein starkes Zeichen für Frieden gesetzt haben. Unter dem Motto „Nein zum Krieg gegen den Iran – Frieden statt Kriegsinflation“ sind zahlreiche Menschen zusammengekommen, um gegen eine weitere militärische Eskalation im Nahen Osten und eine mögliche deutsche Beteiligung zu protestieren. Die breite Beteiligung zeigt: Viele Menschen wollen keine neue Spirale der Gewalt, sondern eine Politik der Vernunft und des Ausgleichs.

In den Redebeiträgen wurde deutlich, worum es jetzt geht. Amira Mohamed Ali kritisierte die Doppelmoral der Bundesregierung und machte klar, dass militärische Eskalation nicht nur Leid im Ausland verursacht, sondern auch soziale Folgen hier bei uns hat – steigende Preise, wirtschaftliche Unsicherheit und wachsende Belastungen für die Bevölkerung. Michael Lüders ordnete die geopolitische Lage ein und warnte eindringlich vor einer weiteren Zuspitzung des Konflikts, die im schlimmsten Fall weit über die Region hinaus eskalieren könnte. Sein Appell: mehr Diplomatie, mehr Ausgleich – und weniger Konfrontation.

Auch Fabio De Masi machte deutlich, dass dieser Konflikt uns alle betrifft – politisch, wirtschaftlich und gesellschaftlich. Er warnte vor den Folgen einer weiteren Destabilisierung der Region und forderte eine klare Abkehr von einer Politik, die Deutschland immer tiefer in internationale Konflikte hineinzieht. Stattdessen brauche es eine Rückkehr zu einer Außenpolitik der Verständigung und des Friedens.

Für uns ist klar: Berlin und Deutschland brauchen eine starke Stimme für Frieden, Diplomatie und soziale Sicherheit. Die große Resonanz auf unsere Kundgebung zeigt, dass wir mit diesem Anliegen nicht allein sind. Deshalb gilt: Im September BSW wählen – die einzige Partei mit einer klaren Stimme für den Frieden.